In Schmelzwasserbächen durch Nuuk

Unser heutiger Ausflug brachte uns in das Zentrum von Nuuk. Als Kontrast zu der modernen Einkaufsstraße und  mehrstöckigen Häusern erinnern in „Alt-Nuuk“ Museen und eine Statue des dänisch-norwegischen Pfarrers Hans Egede an einen Teil der grönländischen Geschichte (1721 begann er mit der evangelischen Missionierung der Inuit).

Außerdem ist dort eine Skulptur der „Mutter des Meeres“ platziert, die einen Hinweis auf die Mythologie der Inuits und deren Verbundenheit zur Natur gibt.

Ansonsten ist der Nebel bodennah und die Temperaturen bleiben auch nachts über 0 Grad, was Ausflüge fernab der Straßen unmöglich macht, da man bis zur Hüfte im Schnee einsinkt. Aber wir können sicher sein, dass kältere Temperaturen auf dem Inlandeis auf uns warten.

https://share.garmin.com/Heimexpedition2021

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2 Antworten

  1. Andi sagt:

    „Die Mutter des Meeres bestimmte darüber, welche und wie viele Meerestiere gefangen und gegessen werden durften. Verstießen die Menschen gegen ihr Gebot, dann schickte sie einen Sturm oder zog den Jäger und seine Familie in die Tiefe.“
    Schade, daß alle Stämme, die in Einklang mit der Natur lebten und die Natur achteten, ehrten und bewahrten, umerzogen wurden und das dann als „Fortschritt“ hochgelobt wurde.
    Viel Glück und viel Erfolg euch Dreien beim Versuch, den Menschen die Folgen und Konsequenzen aufzuzeigen, die aus dem rücksichtslosen Umgang mit der Natur entstanden sind.

    • Diana Fuchs sagt:

      Da hat Andi in vielen Teilen recht…

      Habe mal gelesen, die Botschaft der „Mutter des Meeres“ sei, dass die Menschen nicht zu gierig werden dürfen.
      Würden wir alle uns danach richten, hätten wir viele Probleme auf der Welt gar nicht…

      Liebe Grüße und toi-toi-toi für den Trip ins/aufs Eis, liebe Heims,
      Diana

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